Marketing Sensorik Dirk Minkner 4. März 2026
Arbeitsbereich Sensorik Marketing

Marketing-Bedeutung für Sensorik längst entdeckt

Durch die steigende Bedeutung des Produktes im Marketing Mix von Markenherstellern wird es zunehmend wichtiger, sich durch konsumentenrelevante Produktinnovationen und wahrnehmbar unterschiedliche Produkte zu differenzieren.

Da heutzutage die Existenz eines Mehrwertes und/oder eines Alleinstellungsmerkmals (USP = „Unique Selling Proposition“) eines Produktes oft eine essentielle Bedeutung hat, nimmt die Wahrnehmung der Produkte beim Konsumenten eine Schlüsselrolle bei den kommerziellen Erfolgsfaktoren ein.

Während die Konsumentenforschung eher nur subjektive Ergebnisse der Konsumenten hinsichtlich des Gefallens und der Akzeptanz eines Produktes liefern kann, kann nur die Sensorik dies komplementieren und Erkenntnisse zur objektiven Wahrnehmung, Beschreibung und Charakterisierung eines Produktes beisteuern.

Dadurch kann die Sensorik sowohl wichtige Grundlagen bei der Entwicklung von Auslobungen und der Erstellung der Produkt-Stories liefern, als auch zur Überprüfung von Marketingaussagen („delivering the promise“) eingesetzt werden.

Erkenntnisse über die objektive, sensorische Charakterisierung eines Produktes sind natürlich nicht nur für die eigenen Produkte von Interesse, sondern finden auch in der Markt- und Mitwettbewerberbeobachtung ihren Einsatz. So ermöglichen sensorische Analysen die systematische Ermittlung der, für die Konsumenten-Akzeptanz und -Präferenz wichtigen, Produkteigenschaften („Preference Driving Factors“) und somit die zielorientierte Verbesserung und/oder Neuentwicklung konsumentenrelevanter(er) Produkte zum Ausbau von Wettbewerbsvorteilen.

Als Spiegelbild der Konsumenten erlaubt die Sensorik immer tiefere Erkenntnisse in holistische Betrachtungsweisen der Produktwahrnehmung und/ oder Produkt-Konsumenten-Interaktion und liefert so bedeutende Beiträge zur Erstellung von Marketing-Produkt-Konzepten und -Strategien.

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